Was ist das?
"Im Kinder- und Jugendparlament kommen Kinder und Jugendliche aus den Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen aus Tempelhof-Schöneberg zusammen, um Kommunalpolitik aktiv mitzugestalten. Wann immer die Interessen von Kindern und Jugendlichen berührt werden, wird das KJP beteiligt. So z.B. bei der Ausstattung von Schulen und Freizeiteinrichtungen, der Gestaltung von Schulhöfen, dem Bau oder Umbau von Straßen, Spiel- und Sportplätzen, der Ausrichtung von Veranstaltungen und bei vielem mehr.
Durch das KJP könnt Ihr eure Vorstellungen einbringen. Wir helfen Ideen umzusetzen. Wir bringen Vorschläge an die richtige Adresse. Wir haben Mitspracherecht, wenn es um die Interessen von Kindern und Jugendlichen geht. Die erwachsenen Politikerinnen und Politiker hören das KJP an. So wirken wir bei kommunalpolitischen Entscheidungen mit. Denn warum sollen nur Erwachsene über die Belange von Kindern und Jugendlichen entscheiden? Im KJP machen wir mit Erwachsenen zusammen Politik."
Wie wird gewählt?
"Das Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg– kurz KJP – vertritt auf Initiative der BVV Tempelhof-Schöneberg die Interessen junger Menschen im Bezirk.
Jedes Schuljahr wählen die Vollversammlungen der Grund-, Ober- und Berufsschulen, sowie die Kinder- und Jugendfreizeitheime im Bezirk, ihre Vertreterinnen und Vertreter in das KJP. Gewählt werden können junge Menschen bis 21 Jahren, die eine Schule oder eine Einrichtung im Bezirk besuchen. Jede Schule oder Einrichtung sollte zwei aber höchstens vier Vertreter/innen wählen. Den jeweiligen genauen Wahlmodus stellt das KJP frei, denn jede Einrichtung weiß am besten, wie mit den typischen Gegebenheiten umgegangen werden muss. Als hilfreich hat sich jedoch herausgestellt, die Wahlen zum KJP mit denen der Schülersprecher/innenwahlen oder mit denen der Clubsprecher/innen zu verbinden. Dies ist aber nur eine Empfehlung... Wichtig ist, dass möglichst viele Schulen und Einrichtungen von möglichst interessierten jungen Menschen repräsentiert werden."
Wie wird gearbeitet?
"Zu Beginn jeder Wahlperiode wählen die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes ihren Vorstand. Er vertritt das KJP nach außen und leitet die inhaltliche Arbeit.
Mindestens viermal im Jahr kommen die Mitglieder des KJP zu einer großen Parlamentssitzung im Rathaus Schöneberg zusammen. Hier können alle ihre politischen Ideen einbringen. Die in diesem Plenum debattierten und beschlossenen Anträge, werden der Bezirksverordnetenversammlung übergeben, die sich so mit den Wünschen der Kinder und Jugendlichen im Bezirk befasst (und befassen muss!).
Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier sind in drei regionalen Arbeitsgruppen (Schöneberg/Friedenau - Mariendorf/Tempelhof - Lichtenrade/Marienfelde) aufgeteilt. In den regionalen Arbeitsgruppen, die sich mehrmals im Monat treffen, werden die Anträge vorbereitet und recherchiert, die in den großen Sitzungen diskutiert und abgestimmt werden. Darüberhinaus werden verschieden Projekte zur Kinder- und Jugendbeteiligung und zu den Kinderrechten erdacht und umgesetzt. Die regionalen Arbeitsgemeinschaften und der Vorstand sind in verschiedenen regionalen und überregionalen Gremien tätig und sind in diversen Beiräten in Sachen Kinder- und Jugendbeteiligung aktiv. Organisatorisch wird das KJP von einer Geschäftsstelle unterstützt."